PLAYA DE GAMUNDIA - HISTORIE

 

Footvolley ist eine Trendsportart aus Brasilien, die Beachvolleyball und Fußball verbindet. Sie erfordert eine ausgeprägte Technik, Koordination und Körperbeherrschung im Sand. Die Ballwechsel sind oft länger als beim Beachvolleyball und gelten als spektakulär für den Zuschauer.

Footvolley (Futevolei) entstand in den 1960er Jahren an den Stränden Brasiliens. In Rio de Janeiro verhinderten Fußballer ein polizeiliches Verbot ihres Spiels, indem sie auf die Beachvolleyball-Felder auswichen. Prominente Fußballer wie Romário, Bebeto, Zico, Ronaldo oder Ronaldinho, die den Trendsport in ihrer Freizeit ausübten, trugen dazu bei, dass er immer bekannter und beliebter wurde.

In den 1990er Jahren kam Footvolley nach Europa, wo im November 2003 die European Footvolley Federation (EFVF) gegründet wurde. Gleichzeitig wurde die Sportart in den Deutschen Beachsoccer-Verband (DBSV) aufgenommen und seit 2007 läuft sie eigenständig unter „Footvolley Germany“. Im Jahr 2004 entstand als nationale Konkurrenz die Deutsche Footvolley-Vereinigung (DFVV), die dem Weltverband FIFV (Federation International of Footvolley) angehört. In Österreich gibt es mit dem Footvolley-Verband ÖFV und der Austrian Football Federation (AFF) ebenfalls zwei Verbände, während die Schweizer Spieler im Schweizerischen Fussvolleyballverband (SFVV) organisiert sind.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurde Footvolley als Demonstrationssportart gespielt.

Schwäbisch Gmünd wurde bereits beim ersten Turnier im Jahr 2014 vom ehemaligen Präsidenten Dennis Bessel zur Footvolleyhauptstadt gekürt. Die „Playa de Gamundia“ sorgt für ein unverwechselbares Flair im Herzen der Gmünder Innenstadt und das Turnier in Gmünd ist aufgrund des tollen und begeisterungsfähigen Publikums jedes Jahr ein Highlight für die Profispieler*innen.

Nach den beiden erfolgreichen Sparkassen-Footvolley-Cups in den Jahren 2014 und 2015 bewarb sich der Deutsche Footvolley-Verband gemeinsam mit der Touristik und Marketing GmbH Schwäbisch Gmünd im Rahmen des zweiten Europäischen Footvolley-Kongresses der EFVL im Oktober in Albufeira (Portugal) um die Ausrichtung der Footvolley-Europameisterschaft 2016. Die großartige Unterstützung der Touristik und Marketing GmbH und der Stadt Schwäbisch Gmünd, die beeindruckende Kulisse des Spielortes inmitten des historischen Markplatzes und vor allem die Begeisterung des Gmünder Publikums haben die EFVL davon überzeugt, die Europameisterschaft in Schwäbisch Gmünd ausrichten zu wollen.

Ein weiterer Höhepunkt: Die erste Footvolley-Europameisterschaft überhaupt findet in Schwäbisch Gmünd statt. „Die EM nach Schwäbischen Gmünd zu holen, ist ein weiterer Meilenstein der deutschen Footvolley-Geschichte. Gamundia ist in der Szene bereits weltbekannt und ein Begriff. Man wird hier neue Maßstäbe setzen, die dem Sport und seiner Entwicklung sehr gut tun werden“, äußerte sich Dennis Bessel, Präsident des Deutschen Footvolley-Verbandes nach der Bestätigung der EFVL.

Aufgrund der pandemiedingten Absage im Mai findet das Turnier diesmal auf dem Johannisplatz statt, da am Oberen Marktplatz der der seit vielen Jahren beliebte Sandspielplatz als weiteres Sommer Highlight installiert ist.

 

Beachvolleyballturnier am 14./.15. August

Erstmals findet an der „Playa de Gamundia“ am darauffolgenden Wochenende (14./15. August) ein Turnier des württembergischen Beachvolleyballverbandes statt. Die Damen spielen am Samstag und die Herren am Sonntag ihren Turniersieger aus.